Plus10 UX-UI-Design Digitales Produktdesign

Plus10 - Die vernetzte Fabrik

Um die User Experience rund um die erste Version der plus10 App zu komplettieren, war es notwendig auch die stationären Computer im Produktionsumfeld mit einer Ergänzung der Software auszustatten. Diese Maßnahme erlaubt es, die Daten nicht nur anzuzeigen sondern auch zu verwalten. Darüber hinaus ist der durch Firmenrichtlinien vorgegebene Dokumentationsumfang auf einem derartigen Gerät besser zu leisten, weshalb die dementsprechenden Funktionen in die Software integriert werden sollten.

Erstellen der Persona

Um zu verstehen, welche Aufgaben an welcher Stelle des Prozesses relevant sind, müssen wir zuerst verstehen, wer der Nutzer ist. Was sind seine Ziele? Was sind seine Bedürfnisse? Erst wenn wir das wissen, können wir prognostizieren welcher Aufbau der Software am sinnvollsten ist. Um den Workshop schlank zu halten, haben wir eine rein fachspezifische Persona erstellt.

Hierzu haben wir zunächst alle Aufgaben, die für den Instandhalter und dessen Vorarbeiter anfallen, gesammelt. Anschließend haben wir diese nach wahrscheinlich auftretender Häufigkeit sortiert. Aus diesen Informationen konnten wir ableiten, was der Nutzer von der Software erwartet.
Design Thinking Workshop

Rapid Prototyping

Nach der Persona-Übung war allen Workshop-Teilnehmern ungefähr klar, was das Interface an Funktionen abbilden sollte. Doch wie ein Screen diese Funktionen im konkreten Fall zusammenfasst, war noch unklar. Wir haben daher ein kurzes visuelles Brainstorming dazu genutzt, die Vorstellungen von plus10 einzufangen.
Design Thinking Workshop Rapid Prototyping

Struktur und Wireframes

Um die Komplexität der Anwendung zu erfassen, haben wir alle relevanten Features in einem User-Flow Diagramm abgebildet. Jeder Schritt ist in seinem Kontext abgebildet und zeigt, welche Interaktionen zwischen den Schritten notwendig sind. Die Priorisierung der einzelnen Diagramm-Cluster erzeugt eine erste grobe Roadmap der Software-Entwicklung.

Aus dem User-Flow wird im nächsten Schritt ein entsprechender Wireframe-Flow, der abbildet wie sich die Features auf den jeweiligen Screens manifestieren.
Userflow Wireframing

Die Key-Screens im Überblick

Dashboard

Vom Dashboard aus besteht die Möglichkeit – wie in der mobilen App auch – die der Nutzerrolle zugewiesenen Ereignisse einzusehen. Darüberhinaus kann man jedoch auf Anlagenebene zusätzliche Informationen abrufen und in die Verwaltung der Inhalte und Nutzer abspringen.
UX-UI-Design Dashboard plus10

Ereignisse

Die größere Fläche im Vergleich zur mobilen App ermöglicht es mehr Informationen gleichzeitig anzuzeigen. Das macht es einfacher zwischen den verschiedenen Funktionen zu navigieren, ohne den Kontext zu verlieren.
UX-UI-Design Ereignisse
UX-UI-Design Lösungen plus10

Lösungen

Es gibt eine hohe Wiederholungsrate der Aufgaben, die ein Arbeiter in einer Fabrik zu erledigen hat. Bisher lief es so ab, dass die entsprechenden Lösungswege verbal weitergegeben wurden. Durch das digitale Anlegen von Lösungsvorschlägen können diese im Kontext angezeigt werden. Dadurch wird eine höhere Qualität in der Durchführung erzielt.
UX-UI-Design Ereignisse plus10

Ereignisse verwalten

Da die Ereignisse teilweise automatisch generiert werden, gibt es die Möglichkeit diese Informationen zu bearbeiten, Lösungswege mit einem Ereignis zu verknüpfen und ähnliche Ereignisse zusammenführen.