Branding, UI-Design

Digitales Branding

Software muss heute nicht nur möglichst einfach bedienbar sein, sondern auch durch seine Oberfläche begeistern, um langfristig am Markt bestehen zu können.

Die emotionale Komponente

Seit der Einführung des iPhone im Jahr 2007 haben Smartphones eine enorme Entwicklung durchgemacht, der Markt an erhältlichen Apps ist explodiert. Die Qualität der Nutzeroberflächen ist ebenso exponentiell gestiegen. Die Erwartungen, die wir an die Oberflächen von Software haben, verschieben sich durch die alltägliche Nutzung dieser Apps kontinuierlich nach oben. Dies gilt auch für Desktop-Anwendungen und Business-Software.

Kurzum: Es muss Spaß machen die Software zu bedienen, um den Nutzer emotional an das Produkt zu binden.

Natürlich muss Software in erster Linie benutzbar und konsistent sein, also keinen Raum für Frustrationen bieten. Doch das gewisse Extra wodurch Software besonders wird, erreicht man dann durch gebrandete Interaktionen wie beispielsweise Lade-Screens oder Fehlermeldungen. Dosiert eingesetzte Illustrationen oder Animationen machen die Software menschlicher und sorgen für die gewünschte Nutzerbindung.
Branding Element UX-UI-Design Overview

Auszug aus dem Branding für plus 10

Veränderte Anforderungen

Auch wenn das Corporate Design einer bestehende Marke jahrelang im analogen Kontext funktioniert hat, bedeutet dies nicht, dass es auch zwangsläufig im digitalen Kontext funktioniert. Es ist beispielsweise notwendig ein Farbkonzept zu entwickeln welches Bedeutung transportiert so dass der Nutzer weiß: „Dieses Element ist Blau, daher kann ich darauf klicken.“ Die unternehmenseigene Hausschrift kann gedruckt gut aussehen, aber auf einem Bildschirm unlesbar sein. Ein Logo muss heute zwingend auch eine annähernd quadratische Variante aufweisen, um als App Logo oder Favicon funktionieren zu können.

Daher ist es wichtig, seine Marke für das digitale Zeitalter so aufzustellen, dass sie den veränderten Anforderungen gerecht wird.